„Soziales   und   Freizeit“

( „Soziales Lernen“ – „Beratung“)        ( Mittagsfreizeit / Arbeitsgemeinschaften /Betreuung)

 

Die GSW hat eine lange Ganztagsschul-Tradition. Seit 1970 sind Sozialpädago_innen an der Schule tätig. Aktuell sind es 6 Kolleg_innen (3+3). Die vielen Angebote des Teams vervollständigen das große Ganztagsangebot der Schule (täglich von 8.00-16.00 Uhr). Jeder Jahrgang hat eine sozialpädagogische Betreuung durch die konzeptionell festgelegten Angebote. Wir sind ein eigener Fachbereich an der Schule und an der Entwicklung der Schule beteiligt.

 

Unsere Angebote (über die vielen Jahre immer wieder evaluiert):

 

1. „Soziales Lernen“ (2 Std. pro Klasse in 5/6 -1 Std. in 7/8):

  • soziales Training der Klasse:  Schwerpunkt „Soziales Klima der Klasse“ fördern, mit :
    • Intensives persönliches Wahrnehmen durch Interaktion u. Gespräch,
    • Empathie für Mitschüler_innen und Situationen fördern,
    • Respekt für die Unterschiedlichkeit von Mitschüler_innen aufbauen,
    • Selbstwahrnehmung und Selbstvertrauen stärken,
    • Konfliktlösungsformen kennenlernen und trainieren, 
    • Soziale Themen der Altersstufe bearbeiten.

( In „SoL“ wird methodisch hauptsächlich mit Gesprächssituationen, Interaktionsübungen, Arbeitsbögen, kreativen Vorhaben und Bewegungserfahrungen gearbeitet)

  • Umgebung beeinflussen:
    • Wahrneives persönliches Wahrnehmen durch Interaktion u. Gespräch,hmung und Beeinflussung der dinglichen Umgebung,
    • kreative Arbeiten für Schule, Jahrgang, Schülerclub, Klasse.
    • Pausengestaltung besprechen und anregen,
  • Entspannungstraining:
    • Ruhe wahrnehmen und finden, Kraft tanken,
      (die eigenen Ressourcen im Ganztagsbetrieb schützen lernen)
    • Entspannungstechniken kennenlernen
      (in Halbgruppen organisieren, der Betreuungsraum unterstützt.)


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Beim „Sozialen Lernen“ sind die Kommunikationsabläufe der Klasse gut zu erkennen. Die Gruppendynamik lässt sich umfangreich einschätzen, Vorgänge in der Klasse können so vielseitiger verstanden werden, eine Beratung und Unterstützung für Schüler_innen, Klassenlehrer_innen und Eltern ist so möglich. Die Kooperation mit den Klassenlehrer_innen hat direkten Einfluss auf das Programm in SoL!
(Die Schüler_innen bekommen ein Zeugnis im „Sozialen Lernen“. Die Schüler_innen entscheiden, ob sie es Eltern und Klassenlehrer_innen zeigen. So soll die Reflexion zu den Vorgängen in SoL intensiver werden. Das SoL-Zeugnis wird aktuell neu diskutiert).

 

2. Kooperationsgespräche:

Der Austausch zwischen Klassenlehrer_innen und Sozialpädagog_innen soll die Entwicklung der Klasse fördern. Hier werden die Beobachtungen und Erkenntnisse aus dem „Sozialen Lernen“ und dem Unterricht eingebracht. Die Kooperation soll ebenfalls zu Arbeitsverteilungen und Entlastung im Klassenteam führen.
Hier kann über persönliche Förderungen von einzelnen Schülern und Kleingruppen entschieden werden, in der „Einzelhilfe u./o. Begleitung“ und/oder „Kleingruppenarbeit“ (wenn diese Methode favorisiert wird).
Eine feste Basis haben die Koop-Gespräche durch die „Beratungs-Anwesenheit“ im Lehrerzimmer (3-4x mal in der Woche). Weitere Termine können verabredet werden (dadurch keine Aufsicht).

3. „Soziale Beratung“   (Einzelhilfe und Begleitung)  (4-6 Std. für den Jg.):

Nach Absprache mit den Klassenlehrer_innen werden hier auffällige Schüler durch Gespräche in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung gefördert – und/oder aktuelle Probleme geklärt.
Die Gespräche finden hauptsächlich parallel zum Unterricht statt. Zeichnen sich in den Gesprächen starke Entwicklungsstörungen mit familiärem Hintergrund, so werden außerschulische Beratungseinrichtungen angesprochen und die Familie vermittelt (siehe Beratungsleitfaden der GSW). Alles in Kooperation mit den Klassenlehrer_innen.

4. „Kleingruppenarbeit“:

Dies ist ein persönliches Förderangebot, um stark extrovertierte oder stark introvertierte Schüler_innen besser in die Klasse zu integrieren, stärker sozial zu sensibilisieren.
Das Angebot liegt in der WAG-Zeit und hat für eine begrenzte Zeit Vorrang (ca. 6 Wochen).
Diese Gruppen werden von Klassenlehrer_innen und Sozialpädagog_innen zusammengestellt.

  • Bei der Zusammenstellung wird auf eine gruppendynamisch günstige Situation geachtet.
    Die Dauer liegt bei jeweils 6-8 Terminen. Danach kann es eine neue Gruppe geben.
  • Inhaltlich wird in der Kleingruppe die Klassensituation aufgearbeitet, gemeinsam an einem Projekt gearbeitet (möglichst etwas für die Klasse herstellen) und am Ende jeder Stunde wird das persönliche Verhalten in der Kleingruppe reflektiert.Kochen, Backen, etwas herstellen oder gestalten, Aktionen für den Jahrgang planen und evtl. kleine Video-Clips drehen u.ä..
    Aber ganz besonders viel Selbst-Reflektion.

 

 

5a. „Individuelles Lernen“ / IL (1 Stunde pro Klasse / in Jg.9/10):

Jede Klasse hat „Individuelles Lernen“. 1 Stunde soll mit Klassenlehrer und SP besetzt werden).
( • IL ist durch neue inhaltliche Überlegungen verändert worden! Die neue fast ausschließliche Setzung in die erste Stunde, macht die Beteiligung von Soziakpädagog_innen schwierig, da auch immer die 9./10. Std. angeboten werden muss. • Hier ist Planungsbedarf!)

5b. „Arbeitslehre“ (2 Std.) Jg.9/10:

Ein Arbeitsfeld der SozialpädagogInnen mit entsprechenden Schwerpunkten in Berufsorientierung und Bewerbungstraining für besonders zu unterstützende Schüler_innen. Alles in Absprache mit den Jahrgangsleiter-innen und Klassenlehrer_innen.

6. „Mittagsfreizeit“ (täglich 1 Stunde für den Jahrgang, 12.10-13.05 Uhr):

Die Mittagsfreizeit dient der Erholung dem Mittagessen und der aktiven Freizeitgestaltung.

Für die Freizeitgestaltung hat jeder Jahrgang seinen Schülerclub, das Außengelände und einzelne spezielle Freizeitangebote im Schulgebäude.

  • Der Sozialpädagoge leitet den Schülerclub als Treffpunkt des Jahrgangs:
  • Hier werden Spiele und kreative Materialien zur Verfügung gestellt,
  • hier werden Ideen verwirklicht und Vorhaben geplant, z.B. Sport-Turniere, Gestaltungen,…
  • Hier ist für Schüler immer Gelegenheit, den Sozialpädagogen auf aktuell wichtige Dinge anzusprechen.
  • Hier werden Dienste vergeben, um Verantwortung zu fördern.
  • Aktuell gibt es auch die „Disco“ für Musik, Tanz und Film und nach Absprachen auch unseren
    Ruheraum“. Der „Betreuungsraum“ soll durch die Leitung einer WAG-Gruppe in den
    Pausen geöffnet werden (vorerst ab Herbst 2016 als Experiment).Anfangs mit Unterstützung.
    Dem Aspekt „auch mal Ruhe finden“ muss in der GTS Rechnung getragen werden.
    Dazu muss über Regeln, Funktion, Einrichtung und Gestaltung der Sozialfläche
    und des Schülerclubs jeweils nachgedacht werden.
    Über Unterrichtsmethoden und Freizeitgestaltung
    muss ausreichend Regeneration für die Schüler im Ganztagsbetrieb hergestellt werden!
    (Unsere Schüler sind nachmittags sehr verbraucht, aber der Tag fordert noch mehr ihnen!)
    Die Jahrgangsregeln sind ein weiteres Mittel zur Steuerung der Jahrgangsatmosphäre!
    Aktuell soll die MFZ in die Essenszeit (20 Min.) und Freizeit (35 Min.) unterteilt werden.
    Die Sozialpädagogin aus Jg.5 unterstützt die Essenszeit mit ihrer Anwesenheit beim Mittagessen.
    Die Begleitung höherer Jahrgänge in der Mensa kann als pädag. Maßnahme vereinbart werden.
    Die Jahrgänge 5-8 mit dem SC sind ab 12.30 Uhr zugänglich, Jg. 9/10 ist in der kompletten MFZ geöffnet.

7. „Wahl-Arbeitsgemeinschaften“ (Anzahl der WAGs pro SP variiert > s. Arbeitsvertrag)

Tägliches Angebot von freizeitpädagogischen Fachthemen zur pädagogischen Förderung und für unsere Schüler_innen. Hier arbeiten auch Lehrer-innen (nur wenige) und viele Honorarkräfte.
Ein Ganztagsangebot immer in der Doppelstunde bis 16.00 Uhr.
Parallel gibt es noch Aufgabenclubs und Forder-/Förderangebote.

WAG Plan
Immer ca. 50 Angebote zur Auswahl.
Viel Sport und Spiel, Kreatives, Medienangebote, Theater, ………
WAG Markt
Der WAG-Markt. Hier stellen sich alle Angebote vor.
Hier kann man sich zur Teilnahme eintragen.
Die AG „Schulsanitäter“ gibt es auch.
„Hier geht`s zur GSW, zu den Sozialpädagog_innen!
„Absolut cool hier!“