Rhapsody in School

29. April 2016

„Rhapsody in School“ an der GSWVortrag

Am Freitag (08. April 2016) hatten Schüler unserer Schule die Ehre, zwei berühmte Musik-Künstlerinnen, Sarah Christian (Geige) und Lilit Grigoryan (Piano) kennenzulernen. Zusammen brachten sie den Schülern die klassische Musik näher und erzählten von ihrem Leben.

Lilit Grigoryan stammt ursprünglich aus Armenien und lebt erst seit zwölf Jahren in Deutschland. Mit sieben Jahren fing sie an, Klavier zu spielen, denn Musik lag deutlich in der Familie. Bis sie dann, drei Jahre später, im Orchester ihr großes erstes Konzert gab. Letztendlich machte sie ihr Hobby zum Beruf.

KonzertSarah Christian kommt aus Augsburg und spielt Geige seitdem sie drei Jahre alt ist. Ihre Eltern sind ebenfalls Musiker. Als Kind faszinierte sie das Verbeugen vor einem applaudierenden Publikum. Sie studierte und ist heute Konzertmeisterin.

Die beiden Musikerinnen haben sich vor sechs Jahren in Berlin durch einen gemeinsamen Freund (Bratsche) kennengelernt. Sie fanden eine „lockige Gesellin“ in der jeweils anderen und traten drei Jahre später gemeinsam auf der Bühne auf.

Sarah C. und Lilit G. unterrichten nebenbei Musik an einer Musikhochschule.

Obwohl Lilit G. Musikerin ist, hört sie in ihrer Freizeit selten klassische Musik, weil sie sich in ihrem Beruf viel damit auseinandersetzt.

Als erstes spielten sie für uns den 2. Satz der Sonate Nr.1 von dem russischen Komponisten Sergej Prokofjew. Wie in einem Kampf zwischen der Geige und dem Klavier gaben sie dramatisch laute und zarte leise Töne wieder. Die beiden zogen die Schüler in den Bann der spannenden Musik.Gespräch

Das Stück war anfangs romantisch, wurde immer lauter mit aggressiv geladenen Schlägen und ging anschließend ins Traurige über.

Schon schnell erkannten die Schüler, dass das Stück im zweiten Weltkrieg komponiert wurde.

Danach spielten sie den 3. Satz an und forderten die Schüler auf, ihre Augen zu schließen. „Der 3. Satz ist langsam und feinfühlig, das Finale schnell und im komplizierten Rhythmus geschrieben.“ Sagte Prokofjew über seine 1. Violinsonate.

Mit geschlossenen Augen konnten die Schüler sich besser auf die Musik konzentrieren und sich eine Szene im Kopf ausmalen. Beim Vorspielen mit geöffneten Augen waren die Emotionen deutlicher.

Die Schüler hatten viel Spaß und konnten eine andere Seite der Musik kennenlernen.

Am 21. April findet für Sarah C. das erste Konzert als Solistin in Bremen statt.

Melisa Syla (Klasse 10a)

 

Den Pressebericht findet ihr hier: Rhapsodyin school

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