So kann Distanz- und Präsensunterricht zum Thema Kinderrechte funktionieren

26. Februar 2021

Trotz der großen Corona Maßnahmen hat sich die 5D vier Freitage hintereinander Online und in Präsens mit dem Thema „Kinderrechte“ beschäftigt. Mit Hilfe einer Anleitung über It‘s Learning haben sie sich informiert. Dazu haben die Schüler*innen nach Persönlichem Interesse an einem Projekt gebastelt und Texte zu einzelnen Kinderrechten verfasst.

Rala aus der 5D berichtet:

Wir haben mit unserer Klasse die Kinderrechte kennengelernt. Am Anfang haben wir erst einmal besprochen, was die Kinderrechte überhaupt sind. Dann haben wir sehr viele Texte darüber gelesen und kurze Videos dazu angeschaut.

Wir haben viele Informationen erfahren:

Die Kinderrechte stehen in der Kinderrechtskonvention. Diese Kinderrechtskonvention gibt es seit 1989. Fast alle Länder der Welt haben sie unterschrieben, nur Somalia und die USA nicht. Viele Kinderrechte können vor allem in ärmeren Ländern oft nicht eingehalten werden. Sie haben nämlich kein Geld zum Beispiel für Spielplätze, oder Schulen. Oder aber das Land hat zwar genug Geld und kann sich die Sachen leisten, aber die Familien sind so arm, dass sie es sich nicht leisten können, ihre Kinder zur Schule zu schicken.

Danach haben wir uns damit beschäftigt, welche Kinderrechte es eigentlich gibt. Es gibt viele verschiedene Kinderrechte, aber man kann sie in diese 10 zusammenfassen:

  • 01.Recht auf einen Namen
  • 02.Recht auf Gesundheit und eine saubere Umwelt
  • 03.Recht auf Bildung
  • 04.Recht auf Spiel und Freizeit
  • 05.Recht auf Information und Beteiligung
  • 06.Recht auf Schutz vor Gewalt und Privatsphäre
  • 07.Recht auf Eltern
  • 08.Recht auf Schutz vor Ausbeutung
  • 09.Recht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht
  • 10. Recht auf besondere Führsorge bei Behinderung

Nun haben unsere Lehrer gesagt, wir sollen die Kinderrechte basteln. Wir waren sehr überrascht, haben uns aber mit Freude daran gemacht, die Kinderrechte zu basteln.

Es gibt ganz verschiedene Rechte, die gebastelt wurden. Es gibt die Modelle für das Recht auf Gesundheit, das Recht auf Bildung, das Recht auf Spiel und Freizeit, das Recht auf Schutz vor Gewalt, das Recht auf elterliche Fürsorge, das Recht auf Schutz vor Ausbeutung und das Recht auf Schutz vor Krieg. In diesen Modellen sieht man entweder, wie die Rechte eingehalten werden, oder aber wie sie eben nicht eingehalten werden.

In vielen Modellen sieht man außerdem Kinder, die ganz unterschiedlich gebastelt sind. Mal aus Draht, mal aus Knete oder LEGO Figuren.

Nach dem Basteln der Kinderrechts haben die Kinder in der Schule alle Modelle im Schülerclub ausgestellt – ein Mini-Museum so zusagen. Damit jeder verstehen kann, was wir uns mit unseren Modellen gedacht haben, hat jeder noch einen Text dazu geschrieben. Alle Texte zusammen haben ein Kinderrechte-Heft ergeben.


Beitrag von Rala aus der 5D

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