Am 05.02.2026 fand an der GSW im neunten Jahrgang eine Debatte im Rahmen des Projekts „Jugend debattiert“ statt. Im Mittelpunkt stand die Streitfrage: „Sollten Superreiche dazu gezwungen werden, einen Teil ihres Vermögens zu spenden?“
Bereits in den Wochen zuvor hatten sich die Schüler:innen im Deutschunterricht mit verschiedenen Fragestellungen rund um das Debattieren beschäftigt und dazu diskutiert. Dabei ging es unter anderem darum, wie man Argumente strukturiert aufbaut, Positionen vertritt und auf Gegenargumente eingeht.
Am Projekttag selbst setzten sich die Schüler:innen intensiv mit der zentralen Streitfrage auseinander. Sie formulierten eigene Leitfragen wie Wer zählt zu den Superreichen? oder Was bedeutet „ein Teil des Vermögens“? und suchten anschließend nach passenden Antworten. Darauf aufbauend wurden sie in Pro- und Kontragruppen eingeteilt, entwickelten Argumente für ihre jeweilige Position und debattierten anschließend in ihren Kleingruppen.
Für die abschließende Veranstaltung wählten die Deutschlehrkräfte die acht besten Schüler:innen des Jahrgangs aus. Diese übernahmen die Rollen von vier Debattierenden sowie einer Jury.
In der letzten Unterrichtsstunde präsentierten die ausgewählten Schüler:innen ihre Debatte vor dem gesamten Jahrgang. Die Diskussion bot den Zuhörenden spannende Einblicke in strukturiertes Argumentieren und den fairen Austausch unterschiedlicher Standpunkte.
Im Anschluss zog sich die Jury zur Beratung zurück und bestimmte die Sieger:in der Debatte. Gewonnen hat Ellen Simon aus der Klasse 9C.
Beitrag: Julia Willenberg, Klasse 9b
