Der achte Jahrgang unserer Schule hat kürzlich sein erstes Praktikum absolviert. Für die Schülerinnen und Schüler stellte dies eine wertvolle Gelegenheit dar, einen ersten Einblick in das Berufsleben zu gewinnen. An der GSW ist dieses erste Praktikum traditionell ein Sozialpraktikum.
„Sozial“ bedeutet in diesem Zusammenhang, einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten beispielsweise in Kindergärten, Seniorenheime oder in Krankenhäusern. Das Ziel dabei ist es, den Umgang mit Menschen zu lernen und neue Perspektiven zu gewinnen.
Nach dem Praktikum haben wir uns im Jahrgang umgehört, wie die Schülerinnen und Schüler diese Zeit erlebt haben. Dabei zeigte sich ein vielfältiges Bild. Die meisten Praktikantinnen und Praktikanten waren in Kindergärten oder Seniorenheimen eingesetzt. Einige berichteten, dass ihnen die Arbeit mit Kindern oder älteren Menschen zwar gefallen habe, sie sich einen solchen Beruf für ihre eigene Zukunft jedoch eher nicht vorstellen könnten. Häufig wurden dabei der hohe Verantwortungsdruck und die körperliche sowie emotionale Belastung genannt.
Andere wiederum erzählten, dass sie das Praktikum als sehr bereichernd erlebt haben. Besonders der direkte Kontakt zu den Menschen, kleine Erfolgserlebnisse im Alltag und die Dankbarkeit vieler betreuter Personen seien prägende Erfahrungen gewesen. Einige Schülerinnen und Schüler konnten sich nach dieser Zeit sogar vorstellen, später einmal in einem sozialen oder pädagogischen Beruf zu arbeiten.
Unabhängig von den unterschiedlichen Eindrücken waren sich viele einig, dass das Sozialpraktikum eine wichtige Erfahrung darstellt. Es ermöglicht nicht nur einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt, sondern hilft auch dabei, eigene Interessen und Stärken besser kennenzulernen und soziale Verantwortung zu übernehmen.
Beitrag: Omar-Jalal Ouzoun, Klasse 10d
